Seeheim, Kreis Darmstadt-Dieburg, Hessen, Deutschland
Notizen:
Wikipedia 2017:
Seeheim (im lokalen Dialekt: See'm) ist der größte Ortsteil der Gemeinde Seeheim-Jugenheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Hessen. Seeheim ist Sitz der Gemeindeverwaltung.
Geschichte:
Seeheim wurde im Jahre 874 erstmals in einer Schenkung an das Kloster Lorsch urkundlich erwähnt. Die Ortsendung -heim deutet aber auf eine frühe Gründung durch die Franken hin. In den historischen Unterlagen wird Seeheim unter den folgenden Ortsnamen erwähnt: Seheim (874–1229), Seheym (1420), Sehem (1440) und Seeheimb (1553). Dabei geht aus den Unterlagen hervor, dass
1239 Seeheim sich im Besitz von Kuno II. von Münzenberg befindet,
in der Folge die Grafen von Erbach stückweise Gesitzanteile an Seeheim erwerben,
seit 1510 die Grafen von Erbach das Dorf von Hessen zu Lehen haben,
1571 steht das Dorf den Schenken von Erbach zu während der Landgraf von Hessen die hohe Obrigkeit ausübt.
1711 verkaufen die Grafen von Erbach das Dorf zusammen mit dem Amt Seeheim an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.
Während der Zugehörigkeit zu Hessen wechseln die übergeordneten Verwaltungseinheiten mehrfach:
bis 1820: Amt Seeheim, das ab 1806 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte.
1821 bis 1832: Landratsbezirk Bensheim der Provinz Starkenburg.
1832 bis 1848: Kreis Bensheim, mit der Einführung von Kreisen im Großherzogtum Hessen.
1848 bis 1852: Regierungsbezirk Heppenheim, während der Einteilung der Provinz Starkenburg in Regierungsbezirke.
1852 bis 1938: Kreis Bensheim mit der Wiedereinführung von Kreisen in der Provinz Starkenburg.
1938 bis 1977: Landkreis Darmstadt. Im Zuge der Gebietsreform 1938 werden die drei hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen in Kreise aufgelöst.
ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in den der Landkreis Darmstadt im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht
Die zuständige Gerichtsbarkeit war:
1405: Halten die Grafen von Katzenelnbogen Zentgericht
1484: Zentgericht Jugenheim
1821: Landgericht Zwingenberg
1879: Amtsgericht Zwingenberg
1934: Amtsgericht Bensheim
1968: Amtsgericht Darmstadt
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von 1897 bis 1955, verkehrte eine Dampflok-betriebene Nebenbahn zwischen Bickenbach, Alsbach, Jugenheim und Seeheim. Die Planungen für die Verbindung hatten bereits 1869 begonnen, aber es gab viele Widerstände gegen den Bau. So fürchtete man Lärm, Störung der Feldarbeit und die Abwanderung von Feriengästen. Zur damaligen Zeit war die Bergstraße ein beliebtes Erholungsgebiet für Gäste aus ganz Europa, vor allem aus den Fürstenhäusern. Die Nebenbahn verband die nördliche Bergstraße mit der wichtigen Main-Neckar-Eisenbahn am Bahnhof Bickenbach. Neben den Feriengästen benutzte auch die einheimische Bevölkerung die „Ziggelsche“ genannte Nebenbahn. Da einige Züge bis nach Darmstadt fuhren und von Reisenden zum Besuch des Darmstädter Staatstheaters genutzt wurden, erhielten diese auch Spitznamen „Theaterzug“.
Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Januar 1977 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Jugenheim a. d. Bergstraße und Seeheim per Gesetz zur neuen Gemeinde Seeheim zusammengefasst. Die Gemeinde Seeheim wurde am 1. Januar 1978 in Seeheim-Jugenheim umbenannt.

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Nachname, Taufnamen ![]() |
Geburt ![]() |
Personen-Kennung | ||
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1 | ![]() | um 1596 | Seeheim, Kreis Darmstadt-Dieburg, Hessen, Deutschland | I234037 |
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Tod ![]() |
Personen-Kennung | ||
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1 | ![]() | 20 Apr 1992 | Seeheim, Kreis Darmstadt-Dieburg, Hessen, Deutschland | I168711 |
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Familie ![]() |
Eheschließung ![]() |
Familien-Kennung | ||
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1 | Hechler / Kempf | 11 Apr 1637 | Seeheim, Kreis Darmstadt-Dieburg, Hessen, Deutschland | F80593 |